Kostenschraube Personalsoftware: Messe Personal
Personal verursacht Kosten. Diese Sichtweise ist mit der Rezession wieder stärker in das Bewusstsein von Unternehmen gerückt. Doch anstatt auf Entlassungen zu setzen, haben viele Firmen versucht, ihre Strukturen effizienter zu gestalten – etwa mit einer passenden Software. Auf der Messe PERSONAL2010 am 27. und 28. April in Stuttgart sind nun die entsprechenden Trends zu beobachten.
Das Thema Personalkostenplanung und -controlling ist derzeit die Nummer 1 in den HR-Abteilungen. Das bestätigt der aktuelle „Trendindex Personalarbeit“, für den der Softwareanbieter s+p 350 Personalverantwortliche befragte: Rund 61 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass die Bedeutung dieses Themas weiter steigt. Für mehr als ein Drittel der Befragten bleibt es so wichtig wie im Vorquartal.
Viele Softwareanbieter sind auf den Trend aufgesprungen und haben neue Lösungen für Personalkostenplanung und Controlling entwickelt, die sie auf der Messe PERSONAL2010 erstmals vorstellen. Insbesondere Portallösungen sind dabei auf dem Vormarsch. „Viele Unternehmen haben in der Krise festgestellt, dass ihnen ein klarer Überblick über die zentralen Kennzahlen fehlt“, sagt Klaus Lindinger, Country Manager Germany and Switzerland der HR Access Solutions GmbH. Die Gründe dafür seien vielfältig: Entweder könne der Dienstleister die Daten nicht so schnell liefern, die benötigen Informationen würden nur partiell abgebildet oder mit verschiedenen Methoden erhoben – zum Teil auch noch analog.
Portallösungen und Employee Self Service sollen dieses Problem lösen: In diese rollenbasierten Systeme müssen Manager und Mitarbeiter selbst ihre Daten eingeben (wie z.B. bei mobiler Zeiterfassung und können je nach Berechtigung die Angaben weiter bearbeiten oder flexibel eigene Auswertungen erstellen.
Outsourcing-Lösungen seien vor allem für die Lohnabrechnung beliebt, aber nicht immer das Richtige, meint Klaus Lindinger. „Wenn ein Unternehmen einfach strukturiert ist, könnte es passen“, so der Experte von HR Access Solutions. Außerdem sollten die Umfeldbedingungen stimmen. „Sind zum Beispiel die Lohnabrechnungssysteme veraltet, dann könnte sich das rechnen.“ Flexible Unternehmen mit individuellen Arbeitszeitvereinbarungen und Tarifstrukturen oder dem Anspruch, ständig neue Geschäftsfelder zu erschließen, seien allerdings mit einer maßgeschneiderten, internen Lösung oft besser beraten als mit einem “Kleid von der Stange”.
Quelle: Pressemitteilung, Messe Personal 2010
Kategorien: Messe,Personal,Presse
Tags: Kosten, Mobile Zeiterfassung, Personal, Zeiterfassung
Nach oben
Anzeige
Mobile LKW Lohn und Spesenabrechnung von Punch
Abschied von der Zettelwirtschaft
Bei der Sievert Handel Transporte GmbH, einer Sparte der Sievert Baustoffgruppe, müssen Fahrer künftig keine Arbeitsnachweise zur Lohnabrechnung mehr einreichen. Das Unternehmen aus dem westfälischen Lengerich führt derzeit für seine Bordcomputer CarCube des Telematikanbieters Punch Telematix ein Zusatzmodul zur mobilen Lohn- und Spesenberechnung ein. „FleetWatch“ gibt einen transparenten Überblick über die Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten und macht manuelle Aufzeichnungen wie Tages- und Wochenberichte damit überflüssig.
„Wir wollten die Disposition entlasten, damit sich diese stärker auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren kann“
sagt Volker Lauxtermann, Leiter der Niederlassung Lengerich. Mit der Software von FleetWatch rübrige sich nun nicht nur die komplette Erfassungs-Arbeit, auch die Auswertungen der Daten erfolge automatisch. Zu den Auswertungsmöglichkeiten des neuen Moduls zählen Fahrtberichte- und analysen sowie alle Tätigkeiten der Fahrer. FleetWatch ermöglicht dabei auch eine detaillierte Analyse von Kennzahlen-Systemen. Dazu zählen die Ermittlung von Abweichungen für Sollvorgaben je Aktivität, die durchschnittlichen Wartezeiten bei Kunden sowie zeitnahe Nachkalkulationen von Einzeltouren für Plan/Ist-Vergleiche.
Bereits Anfang 2008 hatte Sievert das Telematik-System CarCube von Punch Telematix eingeführt und 220 Lkw mit dem Bordcomputer ausgestattet.
„Ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung war für uns die offene Architektur des Systems, die es uns ermöglicht, jederzeit neue Module integrieren oder externe Geräte anbinden zu können. Dies hat sich bei der Einführung von Fleet-Watch jetzt bewährt“
Für den Niederlassungsleiter besteht der wesentliche Vorteil in dem Wegfall der bisherigen manuellen Prüfung und Erfassung aller Arbeitsberichtsdaten durch Vergleich mit Tachoscheiben sowie der nicht mehr benötigten Übernahme und Auswertung in eine Tabellenkalkulation. Stattdessen werden die Fahrdaten vom Bordcomputer direkt in FleetWatch übernommen und die zum Teil sehr komplexen Lohnberechnungen und Spesenberechnungen automatisch durchgeführt.
„Dies bedeutet eine enorme Zeitersparnis für die Personalabteilung und es sinkt die Fehlerquote“
Punch Telematix präsentiert das neue Modul vom 2. bis 4. März auf der diesjährigen LogiMAT in Stuttgart. Kunden und Interessierte können in Live-Demonstrationen erleben, wie sich FleetWatch in die Arbeitsprozesse integrieren lässt. Darüber hinaus präsentiert Punch Telematix erstmals die webbasierte Version FleetHours, eine abgespeckte Version von FleetWatch, die nicht lokal installiert werden muss, da sie bereits in die webbasierte Backoffice-Anwendung FleetWorks integriert ist. Dank der webbasierten Struktur können die Daten mit einem normalen Browser von jedem Arbeitsplatz aus abgerufen werden.
Quelle: Pressemitteilung 3.2.2010, Punch Telematix Deutschland GmbH
Kategorien: Messe,Presse,webbasiert
Tags: Flottensteuerung, LKW, Mobile Zeiterfassung, Spesenabrechnung, Telematik
Nach oben
Anzeigen
Thema Zeitarbeit
Wenn es um das Thema Zeitarbeit geht, steht derzeit in der öffentlichen Debatte vor allem ihr Missbrauch im Vordergrund. Doch gleichzeitig mausert sich die Branche zur Servicestelle rund um zentrale Personalfragen. Auf der Messe Personal 2010 in Stuttgart setzen sich am 27. und 28. April Experten aus Praxis und Politik mit der Zukunft von Zeitarbeits-Unternehmen auseinander.
Seit einigen Wochen ist der Schlecker-Konzern in der Kritik. Der Vorwurf: Das Unternehmen entlasse festangestellte Mitarbeiter, um sie zu schlechteren Bedingungen als Mitarbeiter der Zeitarbeitstochter weiterhin zu beschäftigen. Als „gezieltes Lohndumping“ bezeichnen Insider wie Ariane Durian dieses Vorgehen und sehen das Image der gesamten Branche in Gefahr. Die Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) wird vor diesem Hintergrund in ihrem Vortrag „Was Sie von mittelständischen Personaldienstleistern fordern können – ‚Wir können alles’ hat keine Zukunft mehr“ die positiven Entwicklungspotenziale von Zeitarbeit skizzieren.
„Auf lange Sicht sehe ich mit dem Fachkräftemangel neue Aufgaben auf unsere Branche zukommen“, sagt Durian. Der Zeitarbeit falle beispielsweise zunehmend die Funktion des Karrierecoachs zu: Es gelte, Bewerber auch im Alter beschäftigungsfähig zu halten, sie zu qualifizieren, zu coachen und wieder fit für den Job zu machen. Ein Manko seien jedoch bislang speziell auf die Branche zugeschnittene Weiterbildungsangebote. Beim iGZ beschäftigten sich deshalb derzeit zwei Arbeitskreise damit, flexible Lösungen für die Weiterbildung von Zeitarbeitern zu finden.
Auf dem Weg in die Nische
Entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass gering qualifizierte Mitarbeiter in der Arbeitnehmerüberlassung dominierten, zeichnet sich laut Durian längst ein Wandel in Richtung hoch qualifizierte Zeitarbeiter ab: „Die Personaldienstleister erweitern zunehmend ihre Mitarbeiterpools in Richtung Fachkräfte und suchen dort neue Nischen“, so die Zeitarbeits-Expertin.
So hat sich etwa die Trenkwalder Personaldienste GmbH in einem Teilsegment auf den Gesundheits- und Pflegebereich spezialisiert, da derzeit auf diesem Gebiet zu wenig qualifiziertes, ausgebildetes Personal auf dem Arbeitsmarkt zu finden ist. Zudem beweist die Trenkwalder Engineering GmbH, dass die Serviceleistungen von Zeitarbeits-Unternehmen zunehmend Rundumcharakter annehmen: In dem Vortrag „Personaldienstleiter als Systemlieferanten – Trends der Zeitarbeit bei Projektarbeit, Fachkräfte- und Ingenieurmangel“ zeigt Klaus Dieter Lerche, Geschäftsführer von Trenkwalder Engineering, wie umfangreich das Angebot inzwischen sein kann.
Diskussion auf der Messe
Angesichts unsicherer Auftragsentwicklungen ist die Zeitarbeit für viele Unternehmen gleichzeitig ein wichtiges Flexibilisierungsinstrument. Gerade Baden-Württemberg hat die Krise mit seinen Schwerpunktindustrien Automobil, Maschinenbau und den zugehörigen Zulieferbetrieben hart getroffen. Und selbst nach leichter Entspannung der Lage besteht keinerlei mittelfristige Planungssicherheit – auch hinsichtlich des Personals. Welche Vorteile und Chancen flexible Personal-Llösungen wie Zeitarbeit insbesondere für den Mittelstand bringen können, erörtert eine Expertenrunde auf der Messe: Darko Lalos, Geschäftsführer der Trenkwalder Personaldienste GmbH diskutiert mit Vertretern der regionalen Wirtschaft und Politik.
Neben diesen Programmpunkten informieren Aussteller der PERSONAL2010 wie Trenkwalder, Manpower, der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) oder der Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen e.V. (BZA) die Besucher an ihren Ständen über aktuelle Trends.
Quelle: Pressemitteilung, Stuttgart, 21. Januar 2010, Messe Personal 2010
Kategorien: Presse,Wissen
Tags: Personal, Zeitarbeit
Nach oben
Anzeige
Kurzer Tipp: Iphone Zeiterfassung direkt im AppStore
Tipp für Iphone-Benutzer
Wer ein iPhone-Appe für die mobile Zeiterfassung sucht, kann im AppStore von Apple schnell fündig werden.
Einfach mit dem iPhone zum AppStore navigieren und nach “Zeiterfassung” suchen. Wer Englisch kann, sucht nach “Time Tracking”.
Zur Zeiterfassung Mite gibt es nun auch ein App:
mite.go, eine App zur mobilen Zeiterfassung mit mite auf dem iPhone / iPod Touch ist heute offiziell gestartet:
Mite BlogEntwickelt von Daniel Rinser & Victor Saar setzt das iPhone App auf die mite.api, die offene Datenschnittstelle auf. Bereits das siebte API-Tool ist mite.go, das veröffentlicht und so allen Nutzern von mite zur Verfügung gestellt wurde.
Mobile Zeiteinträge lassen sich mite.go von unterwegs flüssig erfassen oder direkt stoppen. Dank eines intelligenten Icons direkt in der unteren Menüleiste ist jederzeit eindeutig, ob aktuell eine Stoppuhr tickt; die bereits gestoppte Zeit ist so stets im Blick. Darüberhinaus können mit mite.go Kunden, Projekte und Leistungen verwaltet werden – eine Funktionalität, die unsere für den iPhone-Browser optimierte mite.version aktuell nicht anbietet. Die Oberfläche greift aus mite bekannte grafische Elemente auf; benutzbar ist die App mit ihrer aufgeräumten Darstellung folglich im Handumdrehen.
Kostenpunkt: 3,99 €, 5,50 CHF, $4,99
Kategorien: Handy,Presse
Tags: Apple, AppStore, iPhone, Mite, Mobile Zeiterfassung
Nach oben
Anzeige
Win Zeit und Scanndy – mobile Zeiterfassung im Handwerk
Die Codex GmbH hat die innovative Zeiterfassungslösung "Win Zeit" entwickelt mit der Mitarbeiterdaten- und Fahrtzeiten mobil und transparent erfasst und dargestellt werden. Durch Win Zeit sparen Handwerkesbetriebe Zeit und Kosten, Bauherren erhalten detaillierte Abrechnungen und Handwerker können sich vermehrt den Kernaufgaben widmen.
Mobile Zeiterfassung mit Scanndy
Die mobile Datenerfassung mit WIN Zeit löst Probleme der Personal- und Arbeitszeiterfassung, da die Daten direkt auf der Baustelle mit dem Barcodescanner und RFID Leser Scanndy erfasst werden. Dies erspart das lästige Notieren auf Stundenzettel. Die Arbeitsaufträge werden zusätzlich mit einem Barcode gedruckt, der für den Auftrag bzw. die Projektnummer steht. Auf der Baustelle wird lediglich per Tastendruck der Barcode gelesen und ganz einfach denjenigen Mitarbeitern, die auf der Baustelle arbeiten, über die Mitarbeiter-Barcode-Liste vom Barcodescanner Scanndy zugeordnet.
Die Stunden-Erfassung erfolgt nun ganz bequem über die Tastatur oder per Start/Stop-Funktion. Optional können den Stunden bestimmte Tätigkeiten zugeordnet werden und gegenüber dem Controlling und Bauherren belegt werden. Anschließend werden die Daten an das Büro übermittelt. Dies geschieht über eine
USB Schnittstelle oder über die Ladestation, falls die Mitarbeiter täglich in der Zentrale sind. Sollten die Geräte im Fahrzeug bleiben, werden die Informationen per WLAN gesendet, sobald es das Betriebsgelände erreicht. Alternativ können die Daten auch per GPRS (Handysignal) weltweit an die Zentrale gesendet werden. So erhalten die Büromitarbeiter und das Controlling stets aktuelle Daten über die Mitarbeiter, die Tätigkeiten und die Baustellen. Sobald die Stunden übermittelt worden sind, können diese vor der Übernahme in die Nachkalkulation überprüft und notfalls korrigiert werden.
Panmobils Scanndy das Zeiterfassungs-Werkzeug
Der mobile Barcodescanner SCANNDY von PANMOBIL steht für leichte Bedienung, so dass auch Computer und Handy unerfahrende SCANNDY sicher und ohne lange Anleitung sofort bedienen können. Für den Einsatz auf Baustellen ist SCANNDY durch das Weichgummigehäuse bestens gerüstet. Spritzwasser geschützt, stabiles OLED Display, das selbst noch bei einem Ablesewinkel von 170º deutlich zu lesen ist, Gürtelclip und das leichte Gewicht machen SCANNDY zum optimalen Scanner im mobilen Einsatz auch unter harten Bedingungen. Zudem kann SCANNDY auch für mobile Inventuren und als RFID-Leser genutzt werden. Die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten des Barcode- und RFID-Lesegerätes steigern somit den Nutzwert.
Quelle: Pressemitteilung, www.panmobil.de, 6.10.09
Kategorien: Presse,RFID,Scanner,Zeiterfassung
Tags: Barcode, Scanner
Nach oben
Twitter