Mobile Zeiterfassung und Datenübertragung?
Datenfluss in zwei Richtungen
Bei mobiler Zeiterfassung sendet man Daten in 2 Richtungen: vom mobilen Erfassungsgerät (sei es ein PDA, Handy, Scanner oder RFID-Leser) des Mitarbeiters zum Büro werden Arbeitszeiten und eventuell weitere erfasste Daten (wie z.B. der Materialverbrauch) übertragen.
Vom Büro auf die Handgeräte der Mitarbeiter werden Projekte, Aufgaben und die Daten der Kunden geschickt, damit Mitarbeiter wissen, welche Aufgaben sie bei welchem Kunden erledigen sollen.
Handynetz oder Kabel
Je nachdem welche Gerätearten und Software gewählt werden, gibt es die Möglichkeit die Daten über das Handynetz (GPRS/UMTS/Internet) zu übertragen oder über ein Kabel im Büro.
Werden die Arbeitszeiten über das Handynetz übertragen, sind sie in echtzeit im Büro und können dort direkt weiterverarbeitet werden. Dies gilt auch für aktualisierte Auftragsdaten, die den Mitarbeitern dann auch sofort zur Verfügung stehen.
Die Übertragung über ein Kabel eignet sich daher hauptsächlich für Betriebe, deren Mitarbeiter regelmäßig am besten täglich im Büro sind.
Kategorien: Geräte,Wissen,Zeiterfassung
Tags: Daten, GPRS, Handy, Mobile Zeiterfassung, UMTS
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Vor- und Nachteile von mobiler Zeiterfassung
Lohnt sich die Einführung einer mobilen Zeiterfassung?
Es gibt Vorteile und Nachteile, die man bei der Entscheidungsfindung beachten sollte.
Vorteile
Mobile Zeiterfassung spart Aufwand und Fehler
Mobile Zeiterfassung hat viele Vorteile, aber der wichtigste Vorteil ist, dass die Stundendaten, die später am PC weiterverarbeitet werden, gleich beim Entstehen digital erfasst werden. Damit fällt zum einen der doppelte Aufwand für das eigenhändige Aufschreiben und das Erfassen der zum Teil schwierig lesbaren Zettel weg, zum anderen kostet das Tippen Zeit und ist eine weitere Fehlerquelle.
Mobile Zeiterfassung ist einfacher
Die direkte Computer-Erfassung von Stunden und Aufgaben ist viel einfacher als das Ausfüllen von Stundenzettel und wird sofort und damit präziser durchgeführt, als am Ende der Woche (dann wenn sich die Mitarbeiter nicht mehr an einzelne Aufgaben und Zeiten erinnern können und sie aus dem Kopf aufschreiben).
Mobile Zeiterfassung ist schneller
Durch die direkte Übertragung per Handynetz liegen die Stundenzettel in echtzeit vor, auch von den Mitarbeitern, die auf Montage arbeiten und oft wochenlang nicht ins Büro kommen.
Mobile Zeiterfassung erhöht die Liquidität
Wird die mobile Zeiterfassung mit der automatischen Rechnungslegung verbunden, kann dies die Liquidität eines Betriebs deutlich verbessern, weil Kunden ihre Rechnungen schneller erhalten und schneller bezahlen.
Mobile Zeiterfassung gewinnt Vertrauen
Ein nicht direkt monetär auszudrückender Vorteil der mobilen Zeiterfassung ist ein Vertrauensgewinn beim Kunden, denn der sieht, dass die Zeiten korrekt erfasst werden.
Mobile Zeiterfassung verwaltet auch das Lager
Wird neben der Arbeitszeit auch der Materialverbrauch erfasst, wie einige Systeme es anbieten, kann die Lagerhaltung im Betrieb weitgehend automatisiert werden.
Nachteile
Mobile Zeiterfassung führt zu Kontrolle
Mobile Zeiterfassung setzt Mitarbeiter unter Druck. Sie fühlen sich kontrolliert und können versuchen, das System zu sabotieren, wenn ihnen der Sinn und Zweck der Software nicht verständlich gemacht wird. Dies bedeutet u.U. langwierige Konflikte.
Mobile Zeiterfassung nur mit dem Betriebsrat
Die Einführung von mobiler Zeiterfassung muss mit dem Betriebsrat abgestimmt werden, wenn es einen gibt.
Kategorien: Personal,Wissen,Zeiterfassung
Tags: Fehler, Liquidität, Mobile Zeiterfassung, Nachteile, Rechnungslegung, Vorteile
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Welche Lizenzen gibt es für mobile Zeiterfassung?
Wenn man eine Software (egal ob für mobile Zeiterfassung oder einen anderen Zweck) benutzen will, ob betrieblich oder privat, muss man beachten, unter welcher Lizenz diese Software steht. Die Lizenz ist der Vertrag, der regelt,
- wer,
- wann,
- wie lange,
- wo (an welchen Rechnern),
- zu welchem Zweck und
- zu welchem Preis
die Software benutzen darf.
Es gibt vier große Softwarelizenzen (im Einzelnen gibt es durchaus unterschiedliche Auslegungen und Unterkategorien):
- Kauf von Lizenzen: der Kauf von Lizenzen (Einzelplatzlizenzen oder Firmenlizenzen erlaubt die Benutzung einer Software auf der bezahlten Anzahl Rechner/von der bezahlten Anzahl Personen oder innerhalb einer Organisation.
Vorteil: einmal bezahlen, immer nutzen.
Nachteil: Bilanzierung, Kosten auf einen Schlag. - Lizenz-Miete: Statt die Lizenz einmalig zu kaufen, kann man auch einen regelmäßigen Beitrag an die Herstellerfirma bezhalen und die Software solange (an der bezahlten Anzahl Arbeitsplätze, …) nutzen, wie man die Miete bezahlt. Oft wird auf diese Weise ein hoher Lizenzpreis abgezahlt, d.h. nach einigen Jahren ist der Mietvertrag abgelaufen und man kann verlängern (z.B. um eine neue Version zu erhalten) oder die Software Lizenkosten frei weiter benutzen.
Vorteil: geringere Beträge,
Nachteil: Zinsen/Kapitalkosten werden aufgeschlagen. - ASP: Application Service Provided: Man kauft keine Lizenzen, weil man keine Software installiert, sondern bezahlt einen monatlichen Beitrag, um die Software als Service/Dienstleistung auf dem Server des Herstellers zu benutzen. Dort werden die Daten gespeichert (und gesichert) und der reibungslose Betrieb sicher gestellt.
Vorteil: keine Administration, immer aktuelle Version,
Nachteil: kein Besitz, Daten eventuell nicht in der eigenen Hand. - Open Source: Open Source Software kostet keine Lizenzgebühren, Dienstleistungen z.B. Installation kann man aber eventuell kaufen.
Vorteil: kostengünstig,
Nachteil: eventuell Abhängigkeit von freiwilligen Programmierern
In unserem Portal für mobile Zeiterfassung wird von jedem Produkt das Lizenzmodell angegeben, schauen Sie im Eintrag jeweils ganz nach unten unter “Preismodell“:.
Kategorien: Wissen
Tags: Lizenz, Lizenzmodell, Mobile Zeiterfassung, Software, Vertrag
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Wie wählt man eine Zeiterfassung?
Wenn man weiß, dass man eine Lösung für mobile Zeiterfassung einführen will, muss man sich die folgenden Fragen stellen:
- Was will ich mit den erfassten Arbeitszeiten machen? Soll damit die Lohnberechnung geschehen, will ich Controlling einführen, soll es Leistungslöhne geben?
- Wer wird die Software bedienen? Auf welchem PC wird sie installiert? Was sind die Voraussetzungen dort? (Windows?)
- Welche Mitarbeiter sollen mobile Geräte erhalten, alle oder nur Vorarbeiter? Wieviele Mitarbeiter kommen in Frage?
- Welche Zusatznutzen sollen die Geräte haben? Sollen sie auch zur Navigation dienen? Soll Ortung möglich sein?
- Wann/wie oft sollen die mobilen Arbeitszeiten ausgelesen/übertragen werden? Wie oft kommen Ihre MItarbeiter noch persönlich ins Büro? Wenn Ihre Mitarbeiter auf Montage arbeiten, sollten Sie die Daten per Handy-Netz (GPRS) übertragen lassen. Dazu benötigen Sie einen Datenvertrag mit einem Provider.
- Möchten Sie die Bewegungen des KFZs mit erfassen? Z.B. fürs Fahrtenbuch. Bedenken Sie, dass Mitarbeiter der Ortung zustimmen müssen.
- Wie kalkulieren Sie Ihre Angebote? Gibt es eine Möglichkeit die Kalkulationsdaten in die Zeiterfassung zu übernehmen? Vielleicht bietet Ihre Branchensoftware auch bereits ein Modul für mobile Zeiterfassung an?
Alle diese Fragen können Ihnen dabei helfen, sich auf ein Gespräch mit einem (oder mehreren) Anbietern für mobile Zeiterfassung vorzubereiten.
Kategorien: Geräte,Wissen,Zeiterfassung
Tags: Büro, Controlling, Fahrtenbuch, Handy-Netz (GPRS), mobile Geräte, Navigation, Ortung, Software
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Zeiterfassung nach Funktionen suchen
Wenn Sie bereits wissen, welche Funktionen Ihre Zeiterfassung haben soll, dann schauen Sie doch in die Übersicht nach Funktionen aller im Informationsportal für mobile Zeiterfassung aufgelisteten Software-Produkte.
Hier werden alle Produkte nach Funktionen geordnet angezeigt. Z.B. enthält das Portal zur Zeit (Ende Mai 2008) neun Lösungen, die damit werben, biometrische Erfassung zu ermöglichen (z.B. das Erkennen der Mitarbeiter am Fingerabdruck).
Lösungen für mobile Zeiterfassung, die mehrere der Funktionen vereinen erscheinen natürlich in allen diesen Listen.
Neue Funktion: Unterschrift-Feld
Weil immer mehr Anbieter ermöglichen, die Unterschrift des Kunden direkt auf dem PDA des Mitarbeiters zu erfassen, haben wir dafür eine neue Funktion hinzugefügt.
Auch wenn die digitale Unterschrift auf dem PDA unter Umständen nicht rechtssicher ist, ist sie doch eine gute Möglichkeit, das Einverständnis des Kunden direkt nach erfolgter Arbeit zu erhalten. Die erbrachten Leistungen und zusätzlichen Arbeiten (immer ein Streitpunkt) sind so erstmal dokumentiert!
Sollte Ihre Software diese Funktion enthalten, das aber in unserem Portal noch nicht stehen, melde Sie sich bitte kurz.
Kategorien: Biometrie,PR,Wissen,Zeiterfassung
Tags: Funktion, Mobile Zeiterfassung, Software, Unterschrift
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