Was kostet mobile Zeiterfassung?


Die Kosten für mobile Zeiterfassung hängen natürlich von der gewählten Lösung und von der Anzahl der Mitarbeiter ab. Die Spannbreite ist sehr groß es gibt Lösungen von 0€ bis hin zu welchen, die fünstelligen Beträge für Lizenzen kosten. Dann gibt es Mietmodelle (ASP), bei denen ein monatlicher Betrag für die Nutzung der Software entrichtet wird.

Geräte kostengünstig

Die Kosten für die Geräte sind gering, ca. 100€ für PDA/ Handy, vom Handy-Provider geförderte Geräte gibt es ab 0€. Baustellengerechte, IP54 klassifizierte Handys sind im Handel ab 150€ zu kaufen, spezielle Hardware, die für die Zeiterfassung und die besonderen Bedingungen auf der Baustelle entwickelt wurde, gibt es ab 500€ zu kaufen.

Datenkosten

Werden Daten über das Handynetz (GPRS/UMTS) übertragen fallen Kosten für Datenpakete an, es gibt Verträge mit einem bestimmten Kontingent an Übertragsungsvolumen ab 10€ pro Monat.

Nicht an Schulungen sparen!

Neben den Kosten für Lizenzen und Geräte sollte man auch in Schulungen für die Mitarbeiter investieren, denn gerade an den Mitarbeitern entscheidet sich ob mobile Zeiterfassung Erfolg hat.

IP Schutzklassen (Wissen) – was bedeuten die Abkürzungen?

IP Schutzklassen

Palmcase schützt PDA bei der mobilen Zeiterfassung auf Baustellen

Viele der Geräte, die speziell für die mobile Zeiterfassung gebaut werden,
erhalten einen speziellen Schutz, der sie besonders für rauhe, dreckige und feuchte
Umgebungen auszeichnet. Wasser und Schmut sind häufig auf Baustellen und anderen Orten
an denen gewerbliche Mitarbeiter mobile Zeiterfassung machen.
Normale PDAs oder Handys sind damit schnell überfordert und hören schnell auf, zu funktionieren.

Andres-Systeme stellt Schutzhüllen vor, die normalen PDAs den für Baustellen nötigen IP-Schutz
ermöglichen.

Kennzeichnung

Die Schutzklassen werden immer mit IP gekennzeichnet (das steht für International Protection).
Die erste Ziffer nach dem IP gibt an, welchen Schutz ein Gerät vor Berührung und dem Eindringen von Fremdkörpern hat.
Die zweite Ziffer nach dem IP zeigt an, inwieweit das Gerät vor Feuchtigkeit geschützt ist.

Ziffer Eins Schutz gegen Berührung Schutz gegen Fremdkörper
0 kein Schutz kein Schutz
1 großflächige Körperteile (⌀ 50mm) große Fremdkörper (⌀ ab 50mm)
2 Fingerschutz (⌀ 12 mm) mittelgroße Fremdkörper (⌀ ab 12,5mm, Länge bis 80mm)
3 Werkzeuge und Drähte (⌀ ab 2,5mm) kleine Fremdkörper (⌀ ab 2,5mm)
4 Werkzeuge und Drähte (⌀ ab 1mm) kornförmige Fremdkörper (⌀ ab 1mm)
5k Drahtschutz (wie IP 4) staubgeschützt Staubablagerung
6k Drahtschutz (wie IP 4) staubdicht kein Staubeintritt
Ziffer Zwei Schutz vor Wasser
0 kein Schutz
1 senkrecht fallendes Tropfwasser
2 schräg (bis 15°) fallendes Tropfwasser
3 Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte
4 allseitiges Spritzwasser
4k allseitiges Spritzwasser unter erhöhtem Druck, gilt nur für Straßenfahrzeuge
5 Strahlwasser aus beliebigem Winkel
6 starkes Strahlwasser (Überflutung)
6k starkes Strahlwasser unter erhöhtem Druck (Überflutung), gilt nur für Straßenfahrzeuge
7 zeitweiliges Untertauchen
8 dauerndes Untertauchen
9k Wasser bei Hochdruck- /Dampfstrahlreinigung, gilt nur für Straßenfahrzeuge

Quelle und mehr Informationen bei wikipedia.