Datenschutz für Mitarbeiter

Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Die Digitalisierung des Arbeitsplatzes schreitet unaufhaltsam voran. Damit treten neue arbeitsrechtliche Fragen auf den Plan, mit denen sich Experten vom 12. bis 14. Oktober auf der Messe Zukunft Personal in Köln auseinandersetzen.

Inwiefern darf ein Arbeitgeber Mitarbeiter per Video oder Telefon überwachen oder die Aktivitäten eines Bewerbers auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Studi VZ prüfen? Einzelne Urteile von Arbeitsgerichten geben darauf zwar eine Antwort, doch insgesamt ergeben sich in der Praxis noch viele blinde Flecke. Nachdem Unternehmen aufgrund ihres Umgangs mit Mitarbeiterdaten immer wieder stark in die Kritik geraten sind, hat nun das Bundesinnenministerium einen Entwurf für ein Gesetz zur Regelung des Beschäftigtendatenschutzes vorgelegt.

Doch die Probleme sind damit nicht aus der Welt. Wie kann etwa ein Arbeitgeber Korruption oder andere Straftaten wirksam bekämpfen, wenn er Beschäftigtendaten nur eingeschränkt verwenden darf? Über diese und weitere Fragen rund um den neuen Gesetzentwurf diskutieren Hanno Timner, Partner von Hogan Lovells Berlin und Frank-Martin Entzer, Konzerndatenschutzbeauftragter der ABB AG Mannheim, unter der Moderation von Volker Hassel, Chefredakteur der Zeitschrift „Arbeit und Arbeitsrecht“.

Beim Thema Datenschutz für Mitarbeiter kommt es vor allem darauf an, dass Arbeitgeber unternehmensinterne Richtlinien klar kommunizieren. Dabei geht es jedoch nicht immer nur um schwere Verbrechen, sondern auch darum, ob Beschäftigte Geburtstagslisten versenden und Weihnachtsgeschenke oder Fußball-VIP-Karten annehmen dürfen. Selbst der Einsatz von freien Mitarbeitern kann schnell zu einem Verstoß gegen Scheinselbständigkeit führen. Wie Unternehmen diesbezüglich mehr Rechtssicherheit erlangen, erläutert Holger Dahl, Partner bei „roland lukas Konfliktlösungen“ und Einigungsstellenvorsitzender ehrenamtlicher Richter am Hessischen Landesarbeitsgericht und Sozialgericht Frankfurt.

Quelle: Pressemitteilung, Messe Personal, 20.8.2010
Messe: 2. bis 14. Oktober, Zukunft Personal in Köln

Mobile Zeiterfassung und SMS-Kontkat: Pressemitteilung Virtic

Die virtic GmbH, Spezialanbieter für mobile Zeiterfassungs- und Lokalisierungssysteme, erweitert ihre webbasierte Benutzeroberfläche für mobile Zeiterfassung namens Cockpit um zahlreiche Funktionen: Ab sofort können die Nutzer der mobilen Stechuhr ihre Mitarbeiter direkt per SMS und E-Mail kontaktieren. Zudem stehen der Personalorganisation und Personalplanung weitere praktsiche Anwendungen zur Verfügung, die vor allem Disposition und Abrechnungsprozesse vereinfachen.

„Wir haben das Cockpit nach den Wünschen unserer Kunden weiterentwickelt und um zahlreiche Funktionen ergänzt“

Nach Aussage von Stausberg kann der Nutzer künftig nicht nur Arbeitszeiten und Aufenthaltsorte der Mitarbeiter ermitteln:

„Die neu gestaltete Benutzeroberfläche erleichtert die Personaldisposition und macht in Zukunft die Personalbuchhaltung noch effektiver.“

Mit dem Programm ist es möglich, dem Mitarbeiter eine SMS oder eine E-Mail auf das (Firmen-)Handy zu schicken. Zudem besteht die Möglichkeit, auf Knopfdruck eine Ortung des Mitarbeiters durchzuführen.

„Bei zeitkritischen Anfragen kann unserer Kunde sofort prüfen, welcher Mitarbeiter in der Nähe seines Auftraggebers ist und ihn an den gewünschten Einsatzort schicken. Das spart wertvolle Zeit“

Disposition und Controlling werden effizienter

Ein weiteres neues Feature ist die detaillierte Auflistung der einzelnen Arbeitszeit-Buchungsvorgänge. Neben der Vereinfachung von Kommunikation und Ortung kann nachvollzogen werden, bei welchem Kunden die Mitarbeiter zu welchem Zeitpunkt vor Ort waren. Für Stausberg wird damit nicht nur die Disposition, sondern auch das Controlling deutlich effizienter:

„Diese Innovation ist speziell für virtic-Nutzer interessant, deren Mitarbeiter im Außendienst aktiv sind und mehrere Termine an einem Tag wahrnehmen müssen.“

Über die Benutzeroberfläche kann künftig auch der Auftraggeber Einblick in die Arbeitszeiten der Mitarbeiter erhalten.

„Dies bietet sich vor allem für Kunden an, deren Mitarbeiter wie bei der klassischen Zeitarbeit für mehrere Tage bei den Auftraggebern verweilen. Hierdurch wird ein höchstmögliches Maß an Transparenz gewährleistet“

Webbasierte Software als Steuerungs- und Kontrollinstrument

Beim Cockpit handelt es sich um ein webbasiertes Steuerungs- und Kontrollinstrument für die mobile Zeiterfassung („mobile Stechuhr“). Webbasiert kann der Kunde von einsehen, wann sich seine Mitarbeiter mit ihrem Handy zur Arbeit an bzw. abgemeldet haben. Das hieraus generierte Datenmaterial wird in Echtzeit über diverse Schnittstellen beispielsweise direkt in die Lohnbuchhaltung eingespeist.

Viritic ist auch auf unserem Portal für mobile Arbeitszeiterfassung vertreten.

Mobile Zeiterfassung und Ortung für das Handwerk von virtic

Die schnelle Disposition von Mitarbeitern und die Erfassung von Arbeitsleistungen gehören zu den Erfolgsfaktoren im Handwerk. Die virtic GmbH (Dortmund) hat deswegen für Handwerker ein Handy-Modul für mobile Arbeitszeiterfassung und Ortung entwickelt. Geschäftsführer oder Personalplaner können somit in Echtzeit die Leistungen und den aktuellen Einsatzort der Mitarbeiter einsehen.

„Eine effektive Kostenkontrolle war bislang ebenso undenkbar wie eine kurzfristige Disposition der Angestellten. Mit unserer Produktinnovation beheben wir diese Probleme und schaffen darüber hinaus einen deutlichen Mehrwert für den Kunden“, sagt Bernd Wolff, Geschäftsführer der virtic GmbH.Zeiterfassung mit integrierter Ortung.

Das Problem der Handwerker ist, dass es Systeme zur Zeiterfassung und Systeme zur Ortung gibt, aber nur die wenigsten beide Funktionen vereinen.

Das Produkt mit der Bezeichnung „virtic“ (virtual time clock) ermöglicht die mobile Zeiterfassung eines Mitarbeiters per Handy. Per Tastendruck meldet sich ein Mitarbeiter zu einer bestimmten Arbeit an oder ab. Die jeweiligen Daten werden anschließend in Echtzeit sowie inklusive des Mitarbeiterstandortes an einen zentralen Server gesendet. Von dort können die Arbeitsdaten direkt über eine Schnittstelle in die Finanz- und Lohnbuchhaltung überspielt werden, wodurch die Projektkosten direkt ermittelt werden können. Zudem können webbasiert neue Aufträge und Einsatzorte auf das Firmenhandy übermittelt werden.

Technisch basiert die Ortung auf dem gleichen System wie die Erfassung der Arbeitszeiten: Wenn sich der Mitarbeiter an- oder abmeldet, aktiviert er gleichzeitig die Lokalisierung seines Firmenhandys. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wird hierbei auf die Erstellung eines Bewegungsprofils bewusst verzichtet. Die Ortung erfolgt über das Handynetz und zeigt an, in welcher Mobilfunkzelle sich der Mitarbeiter befindet.

Virtic ist auch auf unserem Informationsportal für mobile Zeiterfassung vertreten.

Quelle: OpenPR.de, virtic GmbH, 23.10.07